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Risikoversicherung

Im Gegensatz zur klassischen Lebensversicherung wird bei der Risikolebensversicherung kein Betrag angespart. Stattdessen leistet die Versicherung bei Versterben des Versicherten eine finanzielle Unterstützung über einen vorher klar definierten Zeitraum. Wie viel und wie lange bereits eingezahlt wurde, ist hierbei nicht von Belang.

Die Leistungen sind in diesem Fall bei allen Anbietern gleich, allerdings sind viele unterschiedliche Risikostufen vorhanden, sodass trotz allem ein regelrechter Tarifdschungel entstanden ist. Die einzelnen Beiträge werden hierbei individuell eingestuft und nach speziellen Merkmalen errechnet. Dazu zählen beispielsweise das Eintrittsalter, die gewünschte Laufzeit oder die Versicherungssumme, auch der gesundheitliche Zustand oder die Ausübung bestimmter Sportarten fließen in den Entscheidungsprozess mit ein. Gerade Extremsportarten haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt und waren bis zu diesem Zeitpunkt nicht relevant für Versicherer. Diese Einstellung hat sich mittlerweile stark geändert, sodass beispielsweise Segelflug, Fallschirmspringen oder Bergsport als höchst riskante Sportarten eingestuft werden, denn hier besteht eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, tödlich zu verunglücken.

Falsche Angaben sollten bei der Risikolebensversicherung besser nicht gemacht werden, auch wenn somit vermeintlich viel Geld gespart werden kann. Wird herausgefunden, dass entsprechende Freizeitrisiken unterschlagen wurden, kann das zur Folge haben, dass jeglicher Versicherungsschutz mit sofortiger Wirkung erlischt. Gleiches gilt bei gesundheitlichen Problemen, die verheimlicht werden. Oftmals werden in einem solchen Fall sogar sämtliche Leistungen verweigert, selbst wenn der Versicherte an etwas gestorben ist, das nicht in Zusammenhang mit den verweigerten Daten steht.