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Überschussbeteiligung

Das Geschäft mit den Lebensversicherungen ist besonders für Kunden geeignet, die mit Abschluss einer Solchen ihre Angehörigen absichern wollen oder eine etwaige Altersvorsorge ansparen möchten. Bei einer Überschussbeteiligung wird für den Todesfall eine bestimmte Todesfallsumme angeboten. Sollte dieser Fall eintreten, so erhält der Versicherte aber nicht nur eine gewisse Geldsumme, sondern auch einen erwirtschafteten Betrag, an dessen Ansammlung er beteiligt war. Dieser Gewinn kann allerdings sehr unterschiedlich ausfallen und ergibt sich aus der Geschäftsentwicklung des Versicherers. Je besser diese verläuft, desto höher fällt der Prozentsatz an Gewinnbeteiligung für den Versicherten. Durch eine gesetzliche Reglementierung sind deutsche Lebensversicherer dazu verpflichtet, eine garantierte Mindestverzinsung sowie einen maximalen Aktienanteil anzubieten, somit gelten sie zwar allgemein hin als sehr sicher, dafür aber auch als nicht sonderlich erträglich für die Kunden.

Im Gegensatz dazu stehen die englischen Lebensversicherer, die ihrerseits komplett in Aktien investieren können und Kundengelder durch ihre eigenen Rücklagen absichern. In den ersten Versicherungsjahren wird der entstandene Gewinn allerdings nur dafür genutzt, angefallene Provisionen und Gebühren zu decken.

Eine Lebensversicherung kann 30 Jahre oder sogar länger betragen und hier zeigt sich auch die Unsicherheit, die bei einer so langen Einzahlung einzurechnen ist. Denn nach einer so langen Zeit sind finanzielle Erträge nicht mehr zu garantieren und wie groß die vorliegende Überschussbeteiligung letztendlich sein wird, kann sehr unterschiedlich sein. Auch vorher gestellte Prognosen können demnach weitaus andere Ergebnisse aufweisen.